Dienstag, 28. Februar 2012, 17:10 133044902005Tue, 28 Feb 2012 17:10:20 +0000, Posted by redaktion1

ÜBER UNS

vpod bildungspolitik

 

vpod bildungspolitik

Seit über 40 Jahren ist die vpod bildungspolitik eine kritische Gewerkschaftszeitschrift zum Schweizer Bildungssystem, die sich für ein Recht auf Bildung für alle einsetzt. Aufgegriffen werden Themen aller Bildungsstufen – von der vorschulischen Betreuung und Erziehung bis zur Hochschule und der Erwachsenenbildung. Schwerpunkte sind bildungspolitische Fragen wie Bildung als Menschenrecht statt Handelsware, Schule in der Migrationsgesellschaft, Interkulturalismus, Diskriminierung, Sprach(en)unterricht, Standards im Bildungswesen, Klassengrössen, ausserschulische Betreuung, Basisstufe, Oberstufenreform, Schule und Dritte Welt, Globales Lernen, erzieherische Konzepte und schulische Grundfragen wie Menschenrechts-, Friedens-, Umwelt- und politische Bildung, Koedukation und Gleichstellung, Schulreformen und -entwicklung, Schule zwischen Wirtschafts- und Zivilgesellschaft sowie gewerkschaftliche Fragen im engeren Sinne wie Deregulierung und Abbau im öffentlichen Dienst, berufliche Stellung der Lehrkräfte, Professionalisierung oder Proletarisierung des Berufsstandes, Berufsauftrag, «prekäre» Anstellungsbedingungen, LehrerInnenmangel und -«überfluss», Leistungslohn, Repression. Die vpod bildungspolitik erscheint fünf Mal jährlich mit einem Umfang von in der Regel 32-44 Seiten. Ein Jahresabonnement kostet 40 Franken.

Geschichte

Bis 1968 hatte der vpod im Schulbereich in der Deutschschweiz eher ein Schattendasein gefristet. Dies änderte sich in den siebziger Jahren. Als linke Lehrpersonen im Kanton Zürich von dem Zürcher Erziehungsdirektor Alfred Gilgen mit Berufsverboten belegt wurden, vertrat der vpod die Interessen der Betroffenen. Immer mehr Lehrpersonen traten in den vpod ein und engagierten sich dort politisch. Da durfte eine eigene Zeitschrift nicht fehlen. 1977 erschien die erste Nummer der «Lehrerzytig – Bulletin der Lehrersektion VPOD». War diese zu Beginn als sektionsinternes Mitteilungsblatt konzipiert, so erfolgte schrittweise eine überregionale und thematische Ausweitung. Als links positionierte bildungspolitische Zeitschrift erschien sie ab 1979 als «Lehrermagazin». In immer neuen Varianten des Titels und Untertitels versuchte man beide Geschlechter im Titel zum Zug kommen zu lassen, bis sich von 1990 bis 2003 der geschlechtsneutrale Name «VPOD-Magazin für Schule und Kindergarten» etablierte. Seit 2003 erscheint die Zeitschrift als «vpod bildungspolitik». Fast von Beginn an prägte Ruedi Tobler das Magazin als zuständiger Koordinator. Seit 2009 ist Johannes Gruber verantwortlicher Redaktor der Zeitschrift.

 

Trägerschaft

Auch die Trägerschaft der Zeitschrift hat sich im Laufe der Jahre verändert. 1985 wurde ein Verein gegründet, der diese übernahm und fortan die redaktionelle Unabhängigkeit garantierte. Seit 2001 ist Yvonne Tremp Präsidentin. 2009 wurde der Verein in den vpod als Gruppe integriert, um den Fortbestand der Zeitschrift sicherstellen zu können.
geschichte

 

Redaktion

Die Redaktion trifft sich viermal jährlich. Die Redaktionsarbeit besteht vor allem aus der gemeinsamen Erarbeitung von Konzepten für Themenschwerpunkte. Wichtig sind im Konkreten auch Vorschläge von Artikeln und AutorInnen wie das Schreiben von Textbeiträgen.
Zur Verstärkung unserer Redaktionsgruppe suchen wir engagierte vpod-Mitglieder, die Erfahrung im Bildungsbereich haben. Willkommen sind dabei Lehrende aus allen Bildungsstufen (Vorschulische Bildung, obligatorische Schule, Berufsbildung, Gymnasium, Hochschulen etc.). Über jede Form von Mitarbeit würden wir uns freuen. Auch visuelle Beiträge in Form von Fotografien, Illustrationen, Cartoons sind sehr willkommen. Kontakt unter: E-Mail Redaktion
Foto1: MisterQM / photocase.de
Foto2: zettberlin / photocase.de

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