Gute Gründe für öffentliche Bildungsinvestitionen und progressive Steuern

Wednesday, 20. November 2019, 21:44 157428626509Wed, 20 Nov 2019 21:44:25 +0100, Posted by admin1 in Heft 214, No Comments.

Gute Gründe für öffentliche Bildungsinvestitionen und progressive Steuern


Thomas Pikettys will mit seiner neuen Studie «Capital et idéologie» empirisch nachweisen, dass mehr Chancengleichheit im Bildungssystem und weniger soziale Ungleichheit zur Erhöhung der Arbeitsproduktivität und des Wirtschaftswachstums beitragen.
Von Thomas Ragni

Thomas Piketty zeigt in vielzähligen und vielfältigen empirischen Belegen auf, wie die Ungleichverteilung von Einkommen und Vermögen – kurz: die «Ungleichheit» – sich seit dem Mittelalter nicht nur in Europa, sondern auch in den aussereuropäischen Hochkulturen in einer erstaunlichen Grundstabilität erhalten hat. In einem überwältigenden empirischen Detailreichtum zeigt Piketty wie die Ungleichheit seit den 80er-Jahren des 20. Jahrhunderts weltweit im Trend deutlich ansteigt [Grafik 0.3, S. 37], nachdem sie zuvor nach dem ersten und – insbesondere – nach dem zweiten Weltkrieg gesunken war (zumindest in den westlichen Industriestaaten).

Die Ideologie des Eigentums, das heisst die Rechtfertigung der Ungleichverteilung des (Grund-) Eigentums nennt Piketty «Proprietarismus»: «Im Kern besagt diese Ideologie, dass der absolute Schutz des Privateigentums essentiell für die ‹Stabilisierung› der sozialen Ordnung ist (bzw. für die Abwehr von Chaos, Unrecht und Willkürherrschaft). Den Proprietarismus gibt es in kapitalistisch geprägten Kultur- und Sprachgemeinschaften in vielen Varianten: Je nach genauer Ausprägung der proprietaristischen Kultur erfolgt der Wiederanstieg der Ungleichheit in unterschiedlichem Ausmass (im angelsächsischen Kulturraum z.B. deutlich stärker als im kontinentaleuropäischen, der in sich nochmals ausdifferenziert ist in einen nord-, mittel- und südeuropäischen Kulturraum). Besonders interessiert sich Piketty für die Meritokratie als Rechtfertigungsstrategie.

Meritokratie als Ideologie der Rechtfertigung gesellschaftlicher Ungleichheit

Der gesellschaftlich anerkannte relative (Rang-)Erfolg bzw. Misserfolg der einzelnen «Individuen» wird in unseren Gesellschaften den Individuen selber zugerechnet, ohne dass dieser Akt der Zuschreibung bewusst würde. Die erfolgreichen und erfolglosen «Individuen» werden wie selbstverständlich als «Sieger» und «Verlierer» wahrgenommen – aufgrund der kulturellen Hegemonie der individualistischen Ideologien der Meritokratie und spezifisch der Leistungsgerechtigkeit. Auch die Kriterien des Erfolgs scheinen wie natürlich gegeben zu sein. 

Die meritokratische Ideologie ist eine kleine, aber entscheidende Abwandlung der aristotelischen Urformel «Jedem das seine». In vorbürgerlichen oder «vormodernen» Gesellschaften bedeutete es, dass jeder (jedem) genau das «zusteht», was ihrer (seiner) gesellschaftlichen Position (Stand, Status) entspricht, in die sie (er) hineingeboren worden ist. In bürgerlichen Gesellschaften wird diese Grundidee ins Aktivistische gedreht: Jede(r) bekommt genau das als Belohnung, Anerkennung, Ruhm, Wohlstand etc., was sie (er) sich verdient hat (durch Bemühungen, Eifer, Beharrlichkeit, Leistung…). Im Rückschluss sind alle erfolglosen «Individuen» faul, träge, zu wenig ehrgeizig, zu wenig klug etc., und darum leben sie gerechterweise in Armut und eventuell sogar im Elend, geniessen keine Anerkennung, verdienen kein Ansehen – noch nicht einmal Mitleid. Dadurch geriet die bürgerliche Ideologie der Meritokratie unausweichlich in ein Spannungsverhältnis zu den «vormodernen» christlichen Geboten der Nächstenliebe und Barmherzigkeit, wie sie die «fürsorgliche» (und gleichzeitig bevormundende, autoritäre) katholische Kirche interpretierte – ganz im Gegensatz zur «modernen» (typisch bürgerlichen) Auffassung im sozial «kalten» (aber emanzipatorischen, anti-autoritären) Protestantismus: «Jeder ist unmittelbar zu Gott.» «Jeder ist seines Glückes Schmied.» «Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.»

Der Vorstellung der meritorisch gerecht funktionierenden kapitalistischen Realität würde allerdings unmittelbar widersprechen, wenn sich die intergenerationelle Undurchlässigkeit der Reichtums- (und damit Status-)positionen empirisch nachweisen liesse. Piketty kann sie zwar mangels verfügbarer Datenbasen nicht direkt nachweisen, doch für einen indirekten empirischen Nachweis kommt ihm der Umstand zu Hilfe, dass «Bildung» ein wesentlicher Erfolgsfaktor für den gesellschaftlich anerkannten «individuellen» Erfolg ist, der konkret an erreichten relativen Einkommens- und Vermögens-(rang-)positionen gemessen wird. Der Ideologie der Meritokratie und spezifisch der Leistungsgerechtigkeit würde im Feld der «Bildung» unmittelbar widersprechen, wenn sich intergenerationelle Korrelationen zwischen den Einkommens- und Vermögenspositionen in der Elterngeneration und den Bildungsinvestitionen und den je erreichten Bildungsniveaus in der Kindergeneration empirisch robust nachweisen liesse. 

Genau hier setzt Piketty an. So wird in Grafik 0.8 [S. 53] für die USA gezeigt, dass mit steigendem Einkommen der Eltern praktisch linear auch der Anteil der Kinder mit einer höheren Schulbildung ansteigt. Weiter stellt er fest: «Man hat auch bemerkt, dass die intergenerationelle Korrelation zwischen der Position der Kinder und der Eltern in der Einkommenshierarchie in den USA in den letzten Jahrzehnten in einem markanten Ausmass angestiegen ist. Diese signifikante Verringerung der sozialen Mobilität, im eklatanten Widerspruch stehend mit den theoretischen Diskursen der ‹Meritokratie› und der Chancengleichheit, zeugt von der extremen Stratifikation des Bildungs- und Sozialsystems in den USA.» [S. 624f., eigene Übersetzung] Die markante Zunahme der intergenerationellen Undurchlässigkeit zwischen den Einkommens- und Vermögensklassen ist natürlich noch kein «harter» empirischer Nachweis der «Refeudalisierung» hin zu einer fast hundertprozentigen intergenerationellen Undurchlässigkeit zwischen den Einkommens- und Vermögensschichten in kapitalistischen Gesellschaften. 

Bildungszugang und Arbeitsproduktivität

Auf die Rolle der Bildung kommt Piketty erstmals ungefähr in der Mitte seines Werks genauer zu sprechen, unter der Kapitelüberschrift «Die Sozialdemokratie, die Bildung und das Ende des US-amerikanischen Vorsprungs» (eigene Übersetzung). Die überlegene Arbeitsproduktivität der US- gegenüber der westeuropäischen Wirtschaft sei gegen Ende des 20. Jahrhunderts verschwunden [S. 599, auch Grafik 11.3], um einer bildungsmässigen Stratifikation Platz zu machen, die auch in den USA neuartig war: So existierten beträchtliche Unterschiede der Bildungsinvestitionen zwischen den breiten Schichten des Mittelstands und den wohlhabendsten Personen, denen der Zugang zu den Universitäten offensteht [S. 599, sinngemässe eigene Übersetzung]. 

Den Arbeitsproduktivitätsvorsprung der USA gegenüber Westeuropa bis mindestens 1960 erklärt sich Piketty weitgehend aufgrund des Vorsprungs in der Ausbildung des gesamten Arbeitskräftepotentials [S. 604], vor allem weil seit der Zweiten Industriellen Revolution (circa 1880 bis 1940: Boom der Chemie-, Stahl-, Elektrizitäts-, Automobil- und Haushaltsausstattungs-Industrie) die Ausbildungsanforderungen auch für die breite Industriearbeiterschaft deutlich anspruchsvoller wurden [S. 607]. 

Unter der weissen Bevölkerung lag die Primarschulquote in den USA ab 1840 bereits bei mehr als neunzig Prozent, im Vereinigten Königreich, in Frankreich und Deutschland aber erst bei zwanzig bis dreissig Prozent [S. 605]. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts hatte das westliche Kontinentaleuropa diesbezüglich aufgeholt [S. 607]. Nach den Kriegen der Nord- gegen die Südstaaten in Nordamerika und Preus-sens gegen Frankreich 1870-71 sei unter den französischen und britischen Eliten die Überzeugung gewachsen, die militärischen Siege seien überwiegend auf die überlegene Ausbildung zurückzuführen gewesen [S. 608]. Allein Grossbritannien gelang es aber in der Folge nicht, die Arbeitsproduktivität im Ausmass des westlichen Kontinentaleuropas und Nordamerikas zu steigern, es blieb diesbezüglich dauerhaft – bis in die Gegenwart – hinter diesen Regionen zurück [Grafik 11.4, S. 601]. Was in den USA erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts eintrat, war in Grossbritannien seit dem 19. Jahrhundert ein konstanter Zustand: Die Gesellschaft war geprägt von einer sehr starken sozialen und ausbildungsmässigen Stratifizierung [S. 609].

Quelle Grafiken: piketty.pse.ens.fr/ideologie

Die Wachstumsrate der Arbeitsproduktivität der USA fällt ab circa 1980 hinter jene des westlichen Kontinentaleuropas zurück, bis sie schliesslich ab etwa 2005 auch absolut bis auf null absinkt. Gleichzeitig hat die ausbildungsmässige Segregation in den USA nicht nur absolut, sondern auch relativ zu Westeuropa (ausser Grossbritannien) deutlich zugenommen. Seit 1980 ist nun aber auch die Ungleichverteilung der Einkommen in den USA markant am Ansteigen [Grafik 11.5, S. 611], und wieder auch relativ zum westlichen Kontinentaleuropa, wo sie absolut aber ebenfalls anwächst [Grafik 11.6 und 11.7, S. 612f.]. 

Ist Bildung Ursache oder Wirkung?

Die grosse Frage ist nun, wie das alles zusammenhängt. 

(a) Bewirkt die steigende ausbildungsmässige Segregation das Absinken des Wachstums der (durchschnittlichen) Arbeitsproduktivität oder geht die Wirkung (auch) in die andere Richtung? Die erstgenannte Wirkrichtung argumentiert mit schädlichen Auswirkungen auf den immer «wissensbasierteren» technischen Fortschritt. Der letztgenannte Wirkzusammenhang nimmt vor allem die sich verschärfenden Verteilkämpfe zulasten der Schwächeren und Benachteiligten in den Blick: Diese wurden in der jüngeren Vergangenheit unter den Titeln der Deregulierung, Privatisierung und Verschlankung des Staates geführt, die Allgemeinwohlorientierung suggerieren, in Wirklichkeit aber ideologische Schlagworte des Neoliberalismus darstellen.

(b) Schafft mehr Ungleichheit eine grössere Bildungssegregation oder ist der Zusammenhang gerade umgekehrt? Piketty meint zum einen, nie allein aus diesem Grund, aber stets auch aufgrund eines veränderten politischen Regimes der Umverteilung nimmt die Einkommensungleichheit zu [S. 616 ff], was in der Folge die Bildungssegregation ansteigen lässt. Diesen Zusammenhang fasst Piketty unter dem Titel der «Überdetermination»: «Kürzliche Arbeiten haben gezeigt, dass der Zugang zu höherer Bildung durch das elterliche Einkommen überbestimmt wird.» [S. 624, eigene Übersetzung] Zum andern betont Piketty aber auch den umgekehrten Zusammenhang: «In der langen Frist sind es vor allem der Zugang zu Qualifikationen und die Verbreitung der Wissensbestände, die eine Reduktion der Ungleichheiten erlauben, sowohl übrigens im Inland wie auf internationaler Ebene.» [S. 622f. , eigene Übersetzung]

(c) Schliesslich könnte auch noch sein, dass die drei Indikatoren (Messgrössen, Kennzahlen) der Arbeitsproduktivität, der Bildungssegregation und der Ungleichverteilung von Einkommen und Vermögen sich bloss in einer zufälligen Koinzidenz in der beobachteten Weise über die Zeit verändern.

Zunahme der Ungleichheit durch neues Umverteilungsregime

Obwohl Piketty die Bewegungen der drei Kennzahlen auf sehr eloquente Weise beschreibt, lässt er es häufig offen, wie der Transmissionsmechanismus oder die Kausalitätsrichtung seiner Meinung nach verläuft. Überwiegend sieht er die Wirkungsabfolge so: Eventuell auch aufgrund einer neuen Art des technologischen Wandels (darüber schweigt sich Piketty aus), immer aber auch aufgrund einer veränderten ideologischen Hegemonie (von der Sozialdemokratie hin zum Neoliberalismus), welche eine entsprechende Politik befördert, kommt es zu einem neuen Umverteilungsregime zunehmender Ungleichheit, was den Zugang zur Bildung ebenfalls ungleicher werden lässt. Das veränderte ideologische Regime kann aber auch direkt den Bildungszugang ungleicher werden lassen, was dann mit dazu beiträgt, die Ungleichheit (weiter) ansteigen zu lassen: «Die Ursachen des Niedergangs der relativen Position der breit gefassten Mittelschichten (‹classes populaires›) in den USA sind vielfältig und lassen sich nicht allein auf die Veränderung des Bildungssystems zurückführen.» [S. 610, eigene Übersetzung] 

So oder so, die sich verstärkende Bildungssegregation, die überwiegend durch zunehmende Ungleichheit bewirkt wird (und die die soziale Ungleichheit weiter verschärft), hat über kurz oder lang einen negativen Impact auf das Wachstum der mittleren Arbeitsproduktivität der gesamten Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter, bis das Wachstum schliesslich auf null abgesunken ist. Dies wiederum muss die Verteilkämpfe verschärfen, die in der Folge die soziale Ungleichheit weiter vertiefen muss, weil solche ideologisch angeleiteten Verteilkämpfe immer zulasten der bereits benachteiligten armen Schichten ausgefochten werden. Dies ist so, nicht einfach nur, weil die privilegierten reichen Schichten über die faktische ökonomische Macht und die usurpierte staatliche Gewalt verfügen, sondern weil es ihnen regelmässig gelingt, in den ideologischen Kämpfen die normativ definierte «Herrschaft« zu erringen oder zu erneuern, indem sie erfolgreich ihre Interessen als das Allgemeininteresse verkaufen.

Weniger Ungleichheit fördert Wirtschaftswachstum

Ohne es explizit zu sagen, greift Piketty die Kontroverse des Zusammenhangs zwischen Wohlstandswachstum und Wohlstandsverteilung hier auf. Während die Vertreter der Mainstream-Ökonomik bis in die 90er Jahre, bis die neoliberale Hegemonie zu bröckeln begann, unisono behaupteten, dass ein umso stärkeres mittleres (Pro-Kopf-) Wohlstandswachstum halt leider nur mit einer sich vergrössernden Ungleichheit der Einkommens- und Vermögensverteilung zu haben sei, wollte eine jüngere Generation heterodoxer Ökonomen seit den 1980er-Jahren des 20. Jahrhunderts nachweisen, dass eine Verbesserung der (Start-) Chancengleichheit eben nicht nur aus moralisch-ethischen Gründen der «sozialen Gerechtigkeit» anzustreben sei, sondern dass abnehmende Chancenungleichheit auch aus profanen ökonomischen Gründen eindeutig positive Folgen für die Entwicklung des allgemeinen Wohlstand zeitige. Eine stärkere Umverteilung in Richtung mehr sozialer Gleichheit verbessere die Wachstums- und Wohlstandschancen pro Kopf nicht nur in Entwicklungs- und Schwellenländern nachhaltig, sondern selbst noch in hochentwickelten Ökonomien. Dies gelte besonders dann, wenn eine sozial ausgleichende Umverteilungspolitik (a) zugleich die Finanzierungsquellen für die öffentlichen Ausgaben vergrössere, z.B. dank einer stärkeren Einkommens- und / oder Vermögenssteuerprogression, und wenn (b) die verbesserten Finanzierungsquellen fokussiert zur Finanzierung von umfangreicheren staatlichen Investitionen verwendet würden, in öffentliche Forschung und Infrastrukturen, insbesondere aber in mehr und bessere öffentliche Bildung. 

Quelle Grafiken: piketty.pse.ens.fr/ideologie

Piketty trägt zur Position, wonach sozial ausgleichende Umverteilung zur Stärkung des Wachstums des Pro-Kopf-Wohlstands selbst noch in den reichen Staaten des Westens beiträgt (Hypothese der Zielharmonie zwischen sozialer Gerechtigkeit und Wirtschaftsprosperität) einige empirische Erhebungen bei. In den meines Erachtens zentralen Grafiken 11.12, 11.13, 11.14, 11.15 [S. 633 – 635] wird gezeigt, dass sowohl in den USA als auch in Europa häufig eine umso höhere (kleinere) Steuersatzprogression mit umso stärkerem (schwächerem) Wirtschaftswachstum einhergeht, und dass umso tiefere (höhere) Ungleichheit von umso höherem (tieferem) Wirtschaftswachstum begleitet wird. 

Auch hier lässt Piketty die Kausalitätsrichtung offen, aber er legt nahe, dass eine steigende Steuersatzprogression bzw. eine sinkende Ungleichheit das Wirtschaftswachstum positiv beeinflusst – und nicht umgekehrt, dass umso stärkeres Wirtschaftswachstum zu steigender Steuersatzprogression bzw. zu sinkender Ungleichheit führt.   

«Eine starke Steuersatzprogression ist klarerweise kein Hindernis für ein schnelles Wachstum der Produktivität, so lange die wichtigsten Steuersätze erst bei genügend hohen Einkommen und Vermögen greifen.» 

S. 634, eigene Übersetzung


Die Seitenangaben beziehen sich auf die französische Originalausgabe:Thomas Piketty : Capital et idéologie. Verlag Le Seuil, Paris. 1248 Seiten, circa 25.– €. Eine deutsche und eine englische Übersetzung erscheinen im Frühjahr 2020.

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