Wednesday, 16. March 2022, 12:05 164743230212Wed, 16 Mar 2022 12:05:02 +0200, Posted by admin1 in Heft 225, 0 Comments

vpod Bildungspolitik 225


Digitalisierung – Chancengleichheit – Klimagerechtigkeit

Mehr zum Thema ...

Friday, 25. February 2022, 15:08 164580171003Fri, 25 Feb 2022 15:08:30 +0200, Posted by admin1 in Heft 225, 0 Comments

inhalt 225


Digitalisierung

Der VPOD beschäftigte sich am nationalen Bildungsforum mit Fragen der Digitalisierung.

04 Chancen und Herausforderungen
Digitalisierung als Tool, Subject und Object.

07 Was wir wissen können und tun sollten
Ein Blick in den Educa-Bericht «Digitalisierung in der Bildung».

Chancengleichheit

09 Warum wir nicht verdienen, was wir verdienen
Kritische Bemerkungen zum individualistischen Ideal der Chancen- und «Leistungs»-gerechtigkeit.

12 Wie viele sind es bei euch?
Geschlechtsspezifische Ungleichheiten bei Bildung und Berufswahl.

Klimagerechtigkeit

14 Plus chauds que le climat
Ein Film über die Klimajugend.

16 Gemeinschaftsprojekt Klimaschule
Ein Bildungsprogramm für Klimaschutz.

19 Zeit für unsere Zeit!
Strike for Future mobilisiert für den 9. April 2022.

Pflichtlektion Zürich

20 – 23  Das Mitgliedermagazin der Sektion Zürich Lehrberufe
– Alarmsignal aus der schulischen Betreuung
– Neue Bildungssekretärin Julia Maisenbacher
– Zu lange Wartezeiten bei Stipendien
– 10ni-Pause

Aktuell

24 Erinnerungen an Urs Loppacher
Ein Nachruf politischer Weggefährt*innen.

27 Schule hinterlässt Spuren 
Die Kolumne des VSoS.

28 Die dunkle Seite der Schule
Wie Schule die Interessen von Kindern und Jugendlichen zerstört und so ihren Charakter prägt.

30 Friedensarbeit im Osten
Das Ostwärts-Programm des SCI Schweiz.

Bücher

31 Pflicht und Kür
Auf der Suche nach Wegen aus der Coronakrise.

32 Was heisst Solidarität heute?
Zur Wiederkehr der sozialen Frage nach der Pandemie.

Bern

34 Schutz vor dem Virus und hohe Bildungsqualität sicherstellen
Ein Interview mit Bildungsdirektorin Christine Häsler.

36 Gewerkschaftlichen Druck aufbauen
Für die Zeit nach der Pandemie braucht es Konzepte und mehr Ressourcen.

Basel

38 Neues Basler Kitagesetz
Die Arbeitsbedingungen bleiben schlecht. 

39 Portrait
Yasemin Schweizer gibt dem VPOD neuen Schwung in den Tagesstrukturen.


Impressum

Redaktion / Koordinationsstelle

Birmensdorferstr. 67
Postfach 8279, 8036 Zürich
Tel: 044 266 52 17
Fax: 044 266 52 53

Email: redaktion@vpod-bildungspolitik.ch
Homepage: www.vpod-bildungspolitik.ch

Herausgeberin: Trägerschaft im Rahmen des Verbands des Personals öffentlicher Dienste VPOD

Einzelabonnement: Fr. 40.– pro Jahr (5 Nummern)
Einzelheft: Fr. 8.–

Kollektivabonnement: Sektion ZH Lehrberufe;
Lehrberufsgruppen AG, BL, BE (ohne Biel), LU, SG.

Satz: erfasst auf Macintosh
Layout: Sarah Maria Lang
Titelseite Foto:onemorenametoremember / photocase.de
Druck: Ropress, Zürich

ISSN: 1664-5960

Erscheint fünf Mal jährlich

Redaktionsschluss Heft 226:
30. Mai 2022

Auflage Heft 225: 3500 Exemplare

Zahlungen:
PC 80 – 69140 – 0, vpod bildungspolitik, Zürich

Inserate: Gemäss Tarif 2011; die Redaktion kann die Aufnahme eines Inserates ablehnen.

Redaktion
Verantwortlich im Sinne des Presserechts
Johannes Gruber

Redaktionsgruppe
Alex Aronsky, David Bärtschi, Fabio Höhener, Markus Holenstein, Ute Klotz, Ruedi Lambert (Zeichnungen), Julia Maisenbacher, Thomas Ragni, Béatrice Stucki, Ruedi Tobler, Yvonne Tremp (Präsidentin), Peter Wanzenried

Beteiligt an Heft 225
Catherine Aubert Barry, Carmen Augsburger, Daniel Barth, Madeleine Bichsel, Vanessa Käser König, Ronja Karpf, Mattia De Lucia, Bea Schwager, Regina Stauffer, Martin Stohler, Matthias Stürmer, Markus Truniger, Monika Wicki, Nathalia Zimmermann


Foto: complize / photocase.de 

Mehr zum Thema ...

Friday, 25. February 2022, 12:28 164579210712Fri, 25 Feb 2022 12:28:27 +0200, Posted by admin1 in Heft 225, 0 Comments

Zeit für unsere Zeit!


Die Mobilisierung des Strike for Future geht am 9. April 2022 in eine neue Runde, in der die Klimafrage mit der sozialen Frage verbunden wird.

Von Mattia De Lucia

Es ist höchste Zeit für einen gesellschaftlichen Wandel. Unsere momentane Art zu leben und zu wirtschaften führt uns persönlich und gesellschaftlich von Krise zu Krise. Hinzu kommt, dass die Antworten des Jetzt auf gesundheitliche, klimatische oder arbeitsrechtliche Problemfelder ungenügend und fatal sind. Allerdings fehlt uns momentan genau das, was wir brauchen, um unsere eigenen Antworten zu formulieren: Zeit.

Bündnis von Klimabewegung, feministischer Bewegung und Gewerkschaftsbewegung

An diesem Punkt möchte der Strike for Future ansetzen und stellt deshalb diesen Frühling das Thema Arbeitszeitverkürzung in den Fokus. Nach dem ersten erfolgreichen Aktionstag am 21. Mai vergangenen Jahres plant der Zusammenschluss von sozialen Bewegungen wie dem Klimastreik, feministischen Gruppierungen und von Gewerkschaften sowie NGOs am 9. April den nächsten Aktionstag. Ähnlich wie im letzten Jahr werden sowohl dezentrale Aktionen und Veranstaltungen als auch grössere Demonstrationen in den Städten stattfinden. Die Forderung dabei lautet: radikale Arbeitszeitverkürzung.

Dieses Thema mag in Verbindung mit einigen der genannten Akteur*innen auf den ersten Blick verwundern: Wieso sollte sich die Klimastreikbewegung sich nun auch noch in diesen jahrhundertealten Arbeiter*innenkampf einbringen? Und wie genau soll eine solche Forderung helfen können, das zu erreichen, was sich der Strike for Future im Mai 2021 auf die Fahne geschrieben hat: eine soziale und ökologische Gesellschaft?

Gesellschaftliche Mobilisierung

Was dem Strike for Future Sinn und Zweck gibt, sind nicht seine Aktionstage, sondern die politische und gemeinschaftliche Organisierung, die er ermöglicht. Mit und in ihm kann eine gesamtgesellschaftliche Vernetzung und Mobilisierung erreicht werden, welche den notwendigen ökologischen und sozialen Umbau erst ermöglicht.

Die Forderung nach Arbeitszeitverkürzung stellt in diesem Kontext für alle teilhabenden Akteur:innen ein entscheidendes Mittel dar. Zum einen kann durch den Kampf für sie die soziale und ökologische Gesellschaft fassbar gemacht werden und zum anderen ermöglicht das Erreichen von ihr den intensiveren Austausch und die Organisation. 

Womit verbringen wir unsere Zeit?

Die Forderung nach radikaler Arbeitszeitverkürzung hat schon viele Arbeitskämpfe geprägt. Auch wenn sie momentan von Grosskonzernen (beispielsweise Unilever und Panasonic) mit dem Argument verknüpft wird, die Produktivität zu erhöhen, ist sie ihrem Kern und Wesen nach immer noch Sinnbild unseres Zieles. Wir möchten mehr Zeit für Freizeit, Austausch, Familie und Kultur. Wir möchten das schöne Leben!

Die Frage, die sich nun also stellt, ist: Leben wir, um zu arbeiten oder arbeiten wir, um zu leben? Und in der Konsequenz: Womit verbringen wir unsere Zeit?

Die kollektive Beantwortung dieser Frage soll in den kommenden Monaten ins Zentrum gerückt werden. Das Ziel ist es, das Thema in die Betriebe, Quartiere, Schulen und am 9. April auf die Strasse zu tragen. Lokalgruppen organisieren sich am Arbeitsplatz, in Schulen, Universitäten und Quartieren. Sie veranstalten verschiedene Aktionen und Diskussionen zur Arbeitszeitverkürzung. 

Wir alle sind dafür verantwortlich, in unserem Umfeld entsprechende Organisierungen anzustossen. Für Unterstützung kontaktiere die Koordinationsorgane in deinem Umfeld oder uns per E-Mail unter strike4futurezh@lists.riseup.net

Alle Aktionen und Veranstaltungen können zudem auf strikeforfuture.ch publiziert und eingesehen werden. Organisieren wir uns und stehen wir gemeinsam für eine soziale, feministische und ökologische Gesellschaft ein!  


Mattia De Lucia ist Aktivist beim Klimastreik Zürich.


Foto: Strike for Future

Mehr zum Thema ...

Thursday, 24. February 2022, 11:43 164570303611Thu, 24 Feb 2022 11:43:56 +0200, Posted by admin1 in Heft 225, 0 Comments

Wie viele sind es bei euch?


Ein Blick in den OECD-Bericht und eine Schweizer Studie zu geschlechtsspezifischen Ungleichheiten bei Bildung und Berufswahl.

Von Ute Klotz

Christina Kraus (2021) schreibt in ihrem Beitrag «Frauen in der Tech-Branche: ‹Habt ihr auch eine?›» zu einem Sammelband über ihre persönlichen Erfahrungen als junge Frau bei der Berufswahl, im Informatikstudium, bei ihrer Unternehmensgründung und in der Berufswelt allgemein. Die Frage im Titel bezieht sich auf ihre Erfahrung, dass sie in ihrem eigenen Informatikstudium nur wenige Kommilitoninnen hatte. Für mich ein Anlass, das Thema «Frauen und Bildung» anhand von OECD-Bildungsindikatoren genauer anzuschauen und die «Komplexität der Frage» (Puchert, 2017, zit. nach Loge, 2021) anhand einer weiteren Publikation aufzuzeigen. 

Zunehmende Angleichung, fortbestehende Unterschiede

Der aktuelle OECD-Bericht zum Thema Bildung (2021) gibt einen Überblick anhand von verschiedenen Bildungsindikatoren aller 38 OECD-Länder. Es geht dabei unter anderem um Bildungsergebnisse, -erträge, -zugang, -beteiligung und -verlauf sowie um in Bildung investierte finanzielle Mittel. Dieser Fokus erscheint deshalb relevant, weil die Bildungsindikatoren helfen sollen, die Bildungspolitik der einzelnen OECD-Länder effektiver zu machen, aber auch den Zugang so zu gestalten, dass alle teilnehmen können. Der OECD-Bericht verweist darauf, dass 2015 bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung verabschiedet wurde. Das vierte von insgesamt 17 Zielen ist der Bildung gewidmet, insbesondere der Bildungsqualität. 

Grundsätzlich heisst es zwar, dass Frauen in den letzten Jahren mehr von der Bildungsausweitung profitiert hätten als Männer, dass dieser Anteil aber im höheren Bildungsbereich abnimmt. Gleichzeitig wird die bekannte Aussage bestätigt, dass Frauen seltener als Männer MINT-Fächer belegen. Immerhin ist auch in mehr als der Hälfte der OECD-Länder der Frauenanteil in den MINT-Fächern gestiegen. Doch in den meisten OECD-Ländern wählen Frauen nach wie vor mehr Studienrichtungen in Gesundheit und Sozialwesen als in Technik, Ingenieurwesen und Mathematik. Im OECD-Durschnitt haben 52 Prozent der Frauen (25-34-jährig) einen Abschluss im Tertiärbereich, bei den Männern der gleichen Altersgruppe sind es nur 39 Prozent. Der geschlechtsspezifische Unterschied beträgt hier also 13 Prozentpunkte. Der Anteil der Erwachsenen, deren höchster Abschluss unterhalb des Sekundarbereichs II liegt, ist in den letzten 10 Jahren bei den Frauen stärker gesunken als bei den Männern, nämlich von 27 auf 20 Prozent bei den Frauen und von 26 auf 22 Prozent bei den Männern. Leider sind diese jungen Frauen ohne Abschluss im Sekundarbereich II besonders stark von der Erwerbslosigkeit betroffen. Die Erwerbslosenquote mit höherem Bildungsstand gleicht sich aber zwischen Männern und Frauen immer mehr an.

Beim Abschluss im Sekundarbereich II bzw. im postsekundaren, nicht tertiären Bereich sieht es anders aus: hier verfügen 45 Prozent der Männer (25-34-jährig) über einen solchen Abschluss, während es bei den Frauen (25-34-jährig) genau 10 Prozent weniger sind, also 35 Prozent. Die Beschäftigungsquote von Frauen ist niedriger als die von Männern, obwohl der Bildungsstand der Frauen als hoch angesehen wird. Die Tendenz einer niedrigeren Beschäftigungsquote wird in den unteren Bildungsabschlüssen noch verstärkt. Die Beschäftigungsquote verleitet eventuell zur Annahme, dass die Frauen in Vollzeit arbeiten. Das trifft nicht zu. Die Wahrscheinlichkeit, dass Frauen Teilzeit arbeiten, ist doppelt so hoch wie bei Männern, und das unabhängig vom Bildungsstand. 

Dazu kommt, dass die in Vollzeit arbeitenden Frauen mit einem Abschluss im Tertiärbereich circa lediglich 76 Prozent des Männergehalts verdienen. Insgesamt gesehen, hat sich diese Differenz jedoch tendenziell verringert. Es gibt aber kein OECD-Land, in dem Frauen so viel verdienen wie Männer. Die Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen lassen sich durch Geschlechtsstereotypen im beruflichen Umfeld, traditionelle Vorstellungen, aber auch durch die Fächerwahl erklären (OECD, 2019). So wird erklärt, dass Männer eher Fächer wie zum Beispiel Ingenieurwesen, Informatik oder Bauwesen wählen, bei denen auch ein höheres Einkommen erwartet werden kann, während Frauen Fächer wählen, bei denen ein vergleichsweise niedrigeres Einkommen erwartet werden kann, wie zum Beispiel Pädagogik, Geisteswissenschaften oder Kunst. Hinzu kommt, dass Frauen eher dazu neigen, weniger wettbewerbsintensive Arbeiten anzunehmen, um alle ihre familiären Verpflichtungen erfüllen zu können (OECD, 2016). Das kann in der Schweiz auch dazu führen, dass bei Frauen der staatliche Gesamtnutzen die staatlichen Gesamtkosten einer Ausbildung im Tertiärbereich nicht übersteigt. Die betroffenen OECD-Länder werden deshalb daran interessiert sein, Frauen stärker in den Arbeitsmarkt zu integrieren. 

Für die Schweiz und einige wenige andere Länder gilt, dass die Erwerbseinkommen von Beschäftigten, die im Ausland geboren sind und einen Abschluss im Tertiärbereich haben, mindestens gleich hoch sind, wie von denjenigen mit gleichem Bildungsabschluss, die in der Schweiz geboren sind. Zum Schluss wird noch der Einfluss der Corona-Krise auf die Weiterbildung aufgezeigt, welche sich in einigen Ländern, unter anderem auch der Schweiz, stärker ausgewirkt hat als in anderen Ländern. So ist die Anzahl der Erwachsenen, die an einer formellen oder informellen Weiterbildung teilgenommen haben, im zweiten Quartal 2020 um rund 30 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal 2019 gesunken, sowohl bei Männern als auch bei Frauen.

Soziale Herkunft entscheidend

Die OECD-Bildungsindikatoren geben einen guten Überblick über das Bildungswesen und erlauben interessante Vergleiche mit anderen OECD-Ländern. Es bräuchte aber weitere Erklärungen, um einige Bildungsindikatoren besser zu verstehen, wie z.B. die Berufs- und Studienwahl bei Frauen und Männern, die einen entscheidenden Einfluss auf das Einkommen hat. Eine Publikation, die mögliche Gründe aufzeigt, ist die von Lena Loge (2021). Sie untersucht, wie die Studienfachwahl durch das soziale Milieu und das Geschlecht beeinflusst werden. Dabei wurden 13 Interviews durchgeführt, davon acht mit Studierenden der Sozialen Arbeit und fünf mit Studierenden des Bauingenieurwesens. So begründet eine Studierende des Bauingenieurwesens ihre Studienwahl unter anderem mit der fachlichen Nähe der Familie zum Studiengang («Technikfamilie», Loge, 2021, S. 151), das Gleiche gilt für den Bekanntenkreis, dazu kommen überschaubare Strukturen an der Fachhochschule und eine Vorliebe für «logische» Fächer. Als Kontrast wird ein Studierender des Bauingenieurwesens erwähnt, dessen Studienwahl von der Vorstellung geprägt ist, in der Zukunft ein erfolgreiches Baugeschäft oder eine Immobilienfirma betreiben zu können, ähnlich seiner Familie, die bereits erfolgreich ein Autohandelsgeschäft führt. Alle Studierenden des Bauingenieurwesens, Frauen wie Männer, haben eine grosse Nähe zur technischen Fachkultur, die auf einem starken Anwendungsbezug basiert und auf der Erwartungshaltung eines bestimmten Einkommens und Sicherheit beruht (Sander & Weckerth, 2017). Eine Erkenntnis dieser Studie (Loge, 2021) ist, dass Frauen und Männer des gleichen Studienfachs mehr verbindet als trennt. Sie teilen ein ähnliches Verständnis von Gemeinschaft, Disziplin, beruflichem Aufstieg und Tradition. 

Die Unterschiede zeigen sich bei den männlichen oder weiblichen Orientierungspersonen, bei der Anlehnung oder Ablehnung familiärer Fachtraditionen oder beim Streben nach Autonomie oder Statusabsicherung. Wenn Männer und Frauen sich für ein Studium der Sozialen Arbeit entscheiden, dann bedeutet das einerseits eine Abkehr von der Erwerbsarbeits- und Leistungsorientierung, und andererseits eine Nähe zu neuen Lehr- und Lernformen und zu aufwändigeren Aushandlungsprozessen. Umgekehrt bedeutet die Entscheidung für ein Studium des Bauingenieurwesens, dass die Studierenden eher einen disziplinierten, hierarchisch orientierten familiären Umgang gewohnt sind, dem Fachwissen eine hohe Bedeutung zumessen, sich für tüftlerisches Rechnen und Arbeiten begeistern und sich stark an der Erwerbsarbeit und am Leistungsstreben orientieren.

Loge (2021) sieht ihre Erkenntnisse als relevant für die Studienberatung an, sowohl für die Studienwahl Bauingenieurswesen als auch für den MINT-Bereich. So reicht es nach ihrer Meinung nicht, den Studieninteressierten Vorbilder zu präsentieren, sondern diese müssten auch Berufsfrauen oder Studierende sein, die den gleichen sozialen Hintergrund wie die weiblichen Studieninteressierten haben. 

Immer noch zu wenig

Insgesamt gibt der OECD-Bericht (2021) einen umfassenden, auch wirtschaftlich fokussierten Überblick über die Bildungssituation in den 38 OECD-Ländern mithilfe von Bildungsindikatoren. Auch wenn sich einige Indikatoren in Bezug auf Frauen verbessert haben, ist die Situation dennoch enttäuschend. Die eingangs erwähnte Frage «Wie viele sind es bei euch?» kann zusammenfassend mit «immer noch zu wenig» beantwortet werden. 

Es bleibt also abzuwarten, wie die länderspezifische Bildungspolitik hier weiter betrieben wird. Loge (2021) weist zum Schluss auch noch darauf hin, dass eine höhere Zahl von Frauen in technischen Berufen ein notwendiger Schritt ist, dieser aber nicht der letzte sein sollte. Sie betont, dass eine Feminisierung der Berufe oft zu entsprechenden Verschlechterungen von Lohn und Arbeitsbedingungen führt. Um diese zu vermeiden, braucht es gemäss der Hans-Böckler-Stiftung (2013) unter anderem grundsätzlich eine gute Bezahlung und familienfreundliche Arbeitsbedingungen.  

Ute Klotz ist Dozentin an der Hochschule Luzern und langjähriges Redaktionsmitglied der vpod bildungspolitik.


Hans Böckler Stiftung (Hrsg.) (2013). Männliche Reflexe: Zur Sache. Magazin Mitbestimmung (6). https://www.boeckler.de/de/magazin-mitbestimmung-2744-maennliche-reflexe-5256.htm

Kraus, C. (2020). Frauen in der Tech-Branche: «Habt ihr auch eine?». In A. Ternès von Hattburg (Hrsg.), Digitalisierung als Chancengeber (125-135). Springer Fachmedien Wiesbaden.

Loge, L. (2021). Von Bauingenieurinnen und Sozialarbeitern. Springer Fachmedien. https://doi.org/10.1007/978-3-658-32445-2 

OECD (Hrsg.) (2021). Bildung auf einen Blick 2021. OECD-Indikatoren (OECD Publishing). Paris. 

OECD (Hrsg.). (2019). Bildung auf einen Blick 2019. OECD-Indikatoren. wbv Media. https://doi.org/10.3278/6001821mw

OECD (Hrsg.). (2016). OECD Employment Outlook 2016. (OECD Publishing). Paris. https://doi.org/10.1787/empl_outlook-2016-en 

Sander, T., & Weckerth, J. (2017). Soziale Prägungen und fachkulturelle Sozialisationsprozesse am Beispiel des Ingenieurberufs: Beitrag zur Veranstaltung «Das Personal der Professionen» der Sektion Professionssoziologie. In S. Lessenich (Hrsg.), Geschlossene Gesellschaften. Verhandlungen des 38. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Bamberg 2016.


Foto: Juan Algar Carrascosa / photocase.de

Mehr zum Thema ...

Wednesday, 23. February 2022, 15:46 164563120103Wed, 23 Feb 2022 15:46:41 +0200, Posted by admin1 in Heft 225, 0 Comments

Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung im Bildungsbereich


Für den Bildungsbereich sind drei unterschiedliche Aspekte der Digitalisierung relevant: Digitale Werkzeuge als Lehr- und Lernmittel, Digitalisierung als Fachgebiet sowie die gesellschaftliche Rolle der Schulen.1

Von Matthias Stürmer

Am 13. November 2021 diskutierten VPOD-Lehrpersonen am nationalen Bildungsforum in Bern mit Professor Matthias Stürmer über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung im Bildungsbereich.

Schon vor der Corona-Pandemie prägte die digitale Transformation unsere Gesellschaft. Nun verstärkten Lockdowns und andere Massnahmen diesen Trend noch durch Fernunterricht, Homeoffice und Onlineshopping. Das Ergebnis zeigt sich unter anderem am massiv gestiegenen Börsenwert der grossen Technologiefirmen Apple, Microsoft, Google, Amazon und Facebook, die in diesen zwei Jahren ihre Marktkapitalisierung nahezu verdoppeln konnten. Im Januar 2020 hatten diese fünf Big-Tech-Firmen noch einen Marktwert von 5200 Milliarden US-Dollars, jetzt Anfang 2022 sind es bereits rund 8800 Milliarden, Ende 2021 waren es zeitweise gar über 9500 Milliarden.

Was heisst das nun konkret für den Bildungsbereich? Klar ist, dass die Digitalisierung eine für die Schulen revolutionäre Entwicklung darstellt, die viele der bisher bekannten und erprobten Lehr- und Lernformen disruptiv in Frage stellt. Gerade in Zeiten der digitalen Transformation ist es jedoch nützlich, die unterschiedlichen Entwicklungen differenziert zu betrachten, um ihre Auswirkungen zu verstehen und um zu entscheiden, in welche Richtung es in den jeweiligen Gebieten gehen soll. Deshalb ist es sinnvoll, die verschiedenartigen Veränderungen zu entflechten, um so eine klarere Sicht auf die positiven und negativen Seiten des technologischen Wandels zu erhalten.

Inspiriert von der Digitalstrategie der Universität Genf2 lässt sich die digitale Transformation in drei Wirkungsfelder unterscheiden: als Werkzeug (Tool), als Fachgebiet (Object) und als eine Herausforderung für die Gesellschaft (Subject). Übersetzt auf den Schulbereich betrifft das «Werkzeug» die schulinterne Informatikinfrastruktur inklusive virtuelle Lernumgebungen und didaktische Ansätze, das «Fachgebiet» stellt das inhaltliche Verständnis der Technologien und ihrer Auswirkungen dar und die «Herausforderungen für die Gesellschaft» zeigen sich in der Schlüsselrolle der Schulen in der Digitalisierung.

Tool – Digitalisierung als Werkzeug

Betrachten wir zunächst die Digitalisierung als Werkzeug, also als Hilfsmittel für den Schulunterricht. Dieser Aspekt umfasst sowohl die eingesetzte Hardware als auch die zahlreichen Software-Tools und deren Anwendungsmöglichkeiten. Bereits bei diesen vermeintlich noch relativ überblickbaren Fragestellungen zeigen sich grosse Unterschiede im heutigen Schulalltag. Einblick in aktuelle Hardwarebeschaffungen gewährt beispielsweise IntelliProcure3, ein Informationsportal über die öffentliche Beschaffung in der Schweiz, das seine Daten aus der Beschaffungsplattform simap.ch bezieht. Mit einer einfachen Abfrage4 ist ersichtlich, dass Schweizer Schulen aktuell völlig unkoordiniert für Zigmillionen Franken unterschiedlichste Hardwareausstattungen einkaufen: Während die einen Bildungseinrichtungen ganz auf Laptops und Desktop-Computer setzen, beschaffen andere Schulen bewusst Tablets wie beispielsweise iPads. Weitere Schulen wenden beispielsweise Lernsticks an, bei dem alle einen USB-Stick mit Linux und Bildungsanwendungen erhalten und so auf schuleigenen Computern arbeiten können5. Es scheint sich somit kein klarer Trend bezüglich der Endgeräteausstattung an den Schulen gebildet zu haben. Leider bietet diesbezüglich auch niemand unabhängige Untersuchungen an, von Empfehlungen ganz zu schweigen. Selbst Educa, die von der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) und dem Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) finanzierte «Fachagentur für den digitalen Bildungsraum», äussert sich nicht zu der Frage der Hardwarewahl.

Nicht minder vielseitig sind die unterschiedlichen Softwareprogramme, die im Schulunterricht angewendet werden. E-Learning ist ja eigentlich kein neues Thema, aber das Ausmass der Angebote hat in den letzten Jahren nochmals massiv zugenommen. So hat sich in den letzten Jahren unter dem Begriff «Educational Technology», «EduTech» oder «EdTech»6 eine aufstrebende Branche von informatiknahen Startups gebildet, die innovative Digitalanwendungen im Bildungsbereich anbieten. Ob und wie weit dabei neben all der Technik auch pädagogische Erkenntnisse und Konzepte einfliessen, ist umstritten und wird wohl nicht zu Unrecht von vielen Lehrpersonen kritisiert. Nebst allen fragwürdigen Auswirkungen zeigt die Vielfalt der Anwendungen, dass Digitalisierung ein grosses, kreatives Potenzial beinhaltet. Beispielsweise schaffen neuste Entwicklungen in der künstlichen Intelligenz (KI) neue Möglichkeiten der individuellen Lernbegleitung (Lernbots, virtuelle Coaches), was gerade für schwächere Schülerinnen und Schüler eine grosse Hilfe sein und so die Chancengleichheit fördern kann.

Neben all den positiven Seiten zeigt sich auch hier wiederum die Marktmacht der amerikanischen Technologiefirmen. Microsoft und Google sind sehr präsent im Bildungssektor, da sie geschickt versuchen, die jungen Menschen schon früh an deren Produkte und Marken zu gewöhnen. So bieten die Informatikkonzerne den Schulen und Lehrpersonen bequeme und günstige Möglichkeiten, ihre Daten auf die jeweiligen Plattformen abzulegen und die entsprechenden Anwendungen zu verwenden. Durch den Lock-in-Effekt dieser Tools entsteht eine stetig wachsende Herstellerabhängigkeit, welche die Plattformwahl bis in die politischen Gremien beeinflusst.

Alternativen zu finden ist schwierig, da Bekanntheit, Benutzerfreundlichkeit, Performance und Preise der grossen Anbieter fast unschlagbar sind. Versuche, aus dem Mainstream auszubrechen, sind (zumindest medial) bisher gescheitert, wie das Beispiel Base4kids 2 der Stadtberner Schulen zeigte. Anstrengungen werden dennoch unternommen, beispielsweise durch den Open-Source-Förderverein CH Open, der 2019 den Open-Education-Server7 lanciert hat. Die auf Nextcloud und LibreOffice/Collabora Online basierende Plattform soll Lehrpersonen einen einfachen Einstieg in die Nutzung von Open-Source-Lösungen ermöglichen. Mit rund 300 Schülerinnen und Schülern sowie rund 100 Lehrpersonen verwenden die Schulen in Saanen als erste Bildungseinrichtung diesen Open-Source-basierten Server flächendeckend. Auch wenn der Onlineservice grundsätzlich zuverlässig funktioniert, braucht es für den längerfristigen Betrieb und für die Weiterentwicklung eine grössere Investition von rund 400’000 Franken, wie eine Studie der Universität Bern im Auftrag der Mercator-Stiftung kürzlich aufzeigte.8

Object – Digitalisierung als Fachgebiet

Der Perspektivenwechsel von der Digitalisierung als Werkzeug zum Aspekt des Fachgebiets ist fliessend, was sich am Beispiel der viel diskutierten «Digital Skills» zeigt. Diese Fähigkeiten werden einerseits benötigt, um die oben beschriebenen Werkzeuge bedienen zu können. Andererseits umfassen diese Kompetenzen auch Fachwissen rund um die Informatik und Digitalisierung.

So wird im Modul «Medien und Informatik» des Lehrplans 21 explizit verlangt, dass die Schülerinnen und Schüler selbständig Programme anwenden und auch selbst solche entwickeln können. Das ist sehr erfreulich, werden doch die Programmierkenntnisse so als Fähigkeiten erkannt, die für das Verständnis und die Mitgestaltung der digitalen Welt entscheidend sind.9 Auch aus wirtschaftlicher Sicht ergibt dies Sinn, denn Programmierskills sind aktuell und in Zukunft sehr gefragt und sichern deshalb auch die langfristige Arbeitsmarktfähigkeit der Jungen. So werden heute in fast jedem Beruf und Studium «Digital Skills» benötigt – sei es um die dauernd neuen Programme gezielt und effizient anzuwenden, um Daten zu verarbeiten und zu verstehen oder um wiederkehrende Abläufe rasch mit einem Computerprogramm zu automatisieren.

Neben Vermittlung der technischen Fähigkeiten sollten die Schulen auch die Auswirkungen der Digitalisierung thematisieren. Neben den viel diskutierten Chancen und Risiken von Social Media sollten auch die ökologischen und sozialen Aspekte der Informatiknutzung behandelt werden, denn die Digitalisierung hat bekanntermassen sowohl positive wie auch negative Konsequenzen auf die Nachhaltigkeit.10 Ausserdem werfen neue Technologieanwendungen oftmals rechtliche Fragen auf. Insbesondere Urheberrecht und Datenschutz spielen in der digitalen Welt eine entscheidende Rolle, wie die aktuellen Revisionen der entsprechenden beiden Gesetze aufzeigen, die primär wegen der digitalen Transformation angepasst werden mussten. Immer wichtiger werden des Weiteren die ethisch sinnvollen sowie die fragwürdigen Einsatzgebiete von KI. Wie oben erwähnt, können intelligente Lerntools förderlich für die Wissensvermittlung sein. Gleichzeitig erlauben KI-Methoden wie beispielsweise Gesichtserkennung11 und Deepfake12 auch moralisch äusserst problematische Anwendungen.

Insgesamt ist die Betrachtung der Digitalisierung ein spannendes Thema für die Schulen, sie ist sowohl Herausforderung als auch Chance. Einerseits müssen sich die Lehrpersonen weiterbilden und neue Lerninhalte erarbeiten, was entsprechend aufwändig und für das Schulbudget teuer ist. Andererseits bietet dieses neue Fachgebiet auch die Möglichkeit, als öffentliche Schule wichtig Grundwerte zu vermitteln und zukunftsweisende Fähigkeiten zu unterrichten, was die Rolle der Schule in der Gesellschaft stärkt.

Subject – Gesellschaftliche Rolle der Schulen

Beim dritten Wirkungsfeld handelt es sich um die gesellschaftliche Rolle der Schulen, diese leitet sich aus einer übergeordneten Perspektive ab. Denn der Bildungsbereich nutzt nicht nur die Tools der Digitalisierung und vermittelt nicht bloss die fachlichen Inhalte rund um Informatikthemen, sondern hat auch eine aktive, normative Funktion innerhalb der Gesellschaft inne. So gestaltet der Bildungssektor den Umgang mit Wissen, bestimmt, wie dieses geschaffen wird und ob dieses Wissen geteilt oder geheim gehalten wird. Schulen haben damit auch eine Vorbildfunktion und prägen die kommenden Generationen, wie sie mit dem digitalen Wissen umgehen werden. In diesem Zusammenhang beschreibt das Konzept der digitalen Nachhaltigkeit, wie das Potenzial der Digitalisierung noch stärker im Sinne der Gesellschaft genutzt werden kann und negative Seiten reduziert werden können. Ausgehend von der Problematik, dass der digitale Raum immer mehr privatisiert und, wie oben erläutert, von grossen IT-Konzernen kontrolliert wird, will die digitale Nachhaltigkeit den langfristigen, freien Zugang zu digitalem Wissen für heute und morgen sicherstellen.

So ermöglicht beispielsweise die Wikimedia-Foundation das kollektive Erarbeiten von Inhalten, indem sie unter anderem Wikipedia betreibt und laufend weiterentwickelt. Dabei können Schulen diese internationale, ehrenamtlich tätige Wissensvernetzung unterstützen, indem sie nicht nur deren Beiträge für den Unterricht nutzen, sondern die Schülerinnen und Schüler auch anlernen, selber neue Artikel zu verfassen und bestehende zu ergänzen oder zu korrigieren. Dies schärft das Verständnis der Jungen, wie diese globale Bewegung funktioniert und zeigt deren Chancen und Risiken hautnah.

Das Prinzip der digitalen Nachhaltigkeit kann auch im Geografieunterricht angewendet werden, wenn mit der weltweiten Open-Geodaten-Plattform OpenStreetMap13 gearbeitet wird. So haben engagierte Lehrpersonen die Website OpenSchoolMaps.ch14 aufgebaut, auf der eine Vielzahl von Lehrmaterialien veröffentlicht sind, mit denen die Schülerinnen und Schüler ihren Lebensraum erkunden und so besser verstehen können.

Diese Beispiele zeigen, wie Schulen bewusst den nichtkommerzialisierten Teil des Internets im Unterricht integrieren und so einen Beitrag zur digitalen Nachhaltigkeit leisten können. Damit ermöglichen sie einerseits den Schülerinnen und Schülern, wie im Handarbeiten und Werken zu lernen, selbst schöpferisch im digitalen Raum zu werden. Dies schärft das Bewusstsein für mehr digitale Souveränität und befähigt sie gleichzeitig, den Cyberspace von morgen mitzugestalten. Andererseits trägt die Erarbeitung, Freigabe und Nutzung von freien Unterrichtsmaterialien (Open Educational Resources) bei den Lehrpersonen bei, das zivilgesellschaftliche Kreativpotenzial auszuschöpfen und gleichzeitig künftige Generationen für gesellschaftlich sinnvolle Aspekte der digitalen Transformation zu sensibilisieren.  


Matthias Stürmer ist Professor an der Berner Fachhochschule und dort Leiter des Instituts Public Sector Transformation sowie Dozent und Leiter der Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit am Institut für Informatik der Universität Bern. Er hat an der ETH Zürich zu Open Source Communities doktoriert und ist Präsident des Vereins CH Open.


1 Der Artikel basiert auf dem Referat von Matthias Stürmer am 13. November 2021 am nationalen VPOD-Bildungsforum.

2 https://www.unige.ch/numerique/en/digital-strategy/digital-strategy

3 https://intelliprocure.ch

4 https://intelliprocure.ch/beschaffungen-zuschlaege?order=datePublication_DESC&searchTitle=schulinformatik

5 https://lernstick.ch

6 https://en.wikipedia.org/wiki/Educational_technology

7 https://openeduserver.ch

8 https://www.ch-open.ch/studie-zu-einem-offenen-schweizer-schulserver/

9 http://www.stuermer.ch/maemst/wp-content/uploads/2014/12/2014_Unipress162_MitschreibenAnDerDigitalenWelt.pdf

10 https://www.digitale-gesellschaft.ch/nachhaltigkeit/

11 https://dl.acm.org/doi/10.1145/3313129

12 https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0007681319301600

13 https://www.openstreetmap.org

14 https://openschoolmaps.ch


Foto ganz oben: jarts / photocase.de

Mehr zum Thema ...
http://vpod-bildungspolitik.ch/wp-content/themes/press